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Das Leben und Werken des Jeremias Sutel

Jeremias Sutel ist im Jahr 1587 in Northeim geboren worden. Über den genauen Geburtstermin und über seine Eltern weiß man so gut wie nichts. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist sein Vater Justus Sutel, der in zweiter Ehe vom Magister und Superintendenten Johann Sutel und der Rentmeisterstochter Eva Bartholomäus gezeugt wurde. Johann Sutel zählte zu den aktiven Persönlichkeiten der Reformation in Niedersachsen.


Ebenfalls weiß man nichts über das Jahr und den Grund, wann und warum Jeremias Sutel nach Hannover gekommen ist. Eine gewisse Zeit lang wurde angenommen, dass er im Jahr 1618 als Gehilfe des Hildesheimer Bildhauers Jonas Wulf nach Hannover gekommen ist. Diese Vermutung ließ sich aber aufgrund weiterer Nachforschungen nicht aufrecht erhalten.


Ein gesicherter Beweis für das Leben des Jeremias Sutel in Hannover ist jedoch das Kirchenbuch der Marktkirche aus dem Jahr 1623. Dort ist die Trauung des Jeremias Sutel mit einer gewissen, aus Hannover stammenden, Lucke Schmedes am 08. Juni 1623 eingetragen.


Eine weitere Tatsache ist, dass er in Hannover auf dem Schreib- oder Münchehof wohnte. Dieser Schreib- oder Münchehof war im alten Minoritenkloster untergebracht, welches an der Stelle des heutigen neuen Leineschlosses stand.
(Quellen: Nicolai-Blatt der St. Nicolai-Kirchengemeinde, Hannoversche Geschichtsblätter, N. F. 12 (1959), S. 261-358: Schuchhardt, Carl: Die hannoverschen Bildhauer der Renaissance, Hannover 1909; Zimmermann, Helmut: Hannoversche Bildhauer zwischen 1550 und 1750)


Ein weiterer Beweis für Sutels Leben und Werken ist ein Vermerk in der "Chronologia Hannoverana 1600-1643" über seine Ermordung am 04. April 1631:

"1631 4 April gegen die Nacht ist Jeremias Sutell, ein kunstreicher Bildhauer allhie, sonst aus Nothern bärtig, von Erichen Meyern Hamel, auch Bürger allhier und ein Mahler, vor seiner eigenen Thür auf dem Schreib- oder Münchehofe, da er ihn vom Bette gefordert, als hette er etwas sonders mit ihm zu reden, tödlich gestochen. Der Thäter wurde in Haft gebracht. Ihm dem Bildhauer hatte er aus Verleitung anderer beygemessen, als hette er ihme seine Mahlerkunst verachtet, darum er diese böse That trunkener Weise an ihm verrichtete."

(Quelle: Schuchhardt, Carl: "Chronologia Hannoverana 1600-1643")


Jeremias Sutel wurde auf dem St. Nikolai-Friedhof beigesetzt, wo noch heute seine Grabstele aus Sandstein steht.
(Quelle: Landeshauptstadt Hannover FB Umwelt und Stadtgrün: Der St. Nikolai-Friedhof und der Neustädter Friedhof, Dezember 2003


Diese Stele wurde von seinem Schüler und Bildhauer Ludolf Witte angefertigt.

 

Grabstele_von_Jeremias_Sutel
Grabstele
(Quelle: im Besitz der Familien Grouls, Kästner und Teichmann)
Grabstele_von_Jeremias_Sutel_02
Grabstele von Jeremias Sutel
(Quelle: im Besitz der Familien Grouls, Kästner und Teichmann)


Das untere Relief (Bild 3) der Grabstele zeigt Jeremias Sutel mit seiner Frau links und rechts vom auferstandenen Christus.



 

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